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Seit Gründung der St.Lioba Schule im Jahr 1929 ist das Ziel unseres pädagogischen Wirkens die Studierfähigkeit und Persönlichkeitsbildung junger Menschen in einer christlichen Werteorientierung.

Mit Padlet erstellt

 

Vogelhäuschen im Park

Ferienspiele an der Sankt Lioba Schule

Bad Nauheim. „Ein ausgefallenes Zeltlager ist für uns doch kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken.“ Mit diesem Statement beschreibt Birgit Skjeldal die Ausgangslage, als im März feststand, dass Großveranstaltungen wie ein Zeltlager für über zweihundert Teilnehmer in diesem Corona-Jahr undenkbar sein würden. Die rund vierzig Gruppen-leiterinnen und -leiter der GCL-Ortsgruppe Bad Nauheim, unter denen Skjeldal als „Emi“ (für „erwachsenes Mitglied“) firmiert, haben deshalb wochenlang geplant, um mit fünf Tage dauernden Ferienspielen ihren Gruppenkindern einen alternativen Einstieg in die Ferien bieten zu können.

Seit Montag wird jetzt im schuleigenen Park der Sankt Lioba Schule gezimmert, gemalt und gespielt. Mittags gibt es ein warmes Essen vom Cater Event Service Markus Breidenbach aus Wöllstadt, der in Nicht-Corona-Zeiten sonst täglich die Versorgung der Lioba-Schülerinnen und Schüler übernimmt. Viele verschiedene Projekte stehen auf der Liste der Ferienspiele, aber jeder Teilnehmer muss immer in und bei seiner Gruppe bleiben, so sieht es das aktuelle Hygiene-Management vor.

So entstehen jetzt neue Vogelhäuschen für die fliegenden Parkbewohner, eine Gemälde-Galerie für bisher kahle Kellergänge und … „Was bis Freitag nicht fertig wird, kann noch in den ersten Gruppenstunden des neuen Schuljahres nachgearbeitet werden“, nimmt Michael Langer, ebenfalls ein Emi und einer der Schulseelsorger, Druck von den Schülern, die sich teilweise an ambitionierte Projekte herangewagt haben. „Wichtig ist nicht die fristgerechte Abgabe, denn wir sind zwar in der Schule, aber wir machen hier keine Schule“, ergänzt Langer. Das Hauptanliegen der Ferienspiele sei Spaß zum Ferienbeginn – und auch eine gewisse Entlastung der Familien, fügt er augenzwinkernd hinzu. Denn während der Lockdown-Zeit hätten sich die Eltern schon genug um ihre Kinder kümmern müssen, da wolle man jetzt auch einmal andersherum denken. Nächstes Jahr soll es aber auf jeden Fall wieder ein großes Zeltlager geben, wünscht sich Langer ebenso wie alle Kinder.


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