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Seit Gründung der St.Lioba Schule im Jahr 1929 ist das Ziel unseres pädagogischen Wirkens die Studierfähigkeit und Persönlichkeits-bildung junger Menschen in einer christlichen Werteorientierung.

St. Lioba-Schülern schmeckt es im Elisabethhaus

Bad Nauheim (ek). Immer mehr Schulen in Hessens sind auf dem Weg zur Ganztagesschule. Auch an der bischöflichen Sankt-Lioba-Schule geht der Unterricht vielfach bis in den Nachmittag. Wenn auch die fünften Klassen täglich nach der 6. Stunde keinen Unterricht mehr haben, so finden doch die Arbeitsgemeinschaften und der Unterricht der sonstigen Klassen auch am Nachmittag statt. Das heißt auch, dass aufgrund der längeren Verweildauer der Kinder und Jugendlichen das seit Jahrzehnten unangefochten die Hitliste des Schülerfrühstücks anführende Pausenbrot als Verpflegung nicht mehr genügt. Da die Sankt-Lioba-Schule aufgrund der optimalen Ausnutzung aller Räumlichkeiten und der fehlenden Erweiterungsmöglichkeiten keine Möglichkeit hat, einen eigene Mensa zu errichten, sah sich Schulleiter Dr. Tobias Angert nach anderen Möglichkeiten um. Bald wurden Kontakte mit dem in räumlicher Nähe gelegenen Elisabethhaus aufgenommen, das die dort lebenden Senioren mit eigener  Küche verpflegt.


  In intensiven Gesprächen zwischen Schulleiter Dr. Tobias Angert und Stefan Fuchs von der Heimleitung des Elisabethhauses wurde vor einigen Monaten vereinbart, dass Schülern und Lehrern der St. Lioba-Schule die Gelegenheit gegeben wird, täglich eine warme Mahlzeit im Seniorenheim einnehmen zu können. Essensmarken können im Sekretariat erworben werden, wobei kurz vor Beginn der Essenszeit die Zahl der Gäste von der Schule dem Heim mitgeteilt wird.  
Zu Beginn des Sommerhalbjahres zogen Dr. Angert und Stefan Fuchs eine zufriedene Bilanz dieser Kooperation, wobei der Schulleiter hervorhob, dass das Heim aufgeschlossen auf Anregungen reagierte. So stehen täglich zwei Gerichte zur Wahl, das Essen setzt sich aus "gesunden" Komponenten zusammen, wobei sich etwa die Jugendlichen den Salat aus mehreren Angeboten selbst zusammenstellen können. Und da Heranwachsende bekanntermaßen über einen gesunden Appetit verfügen, muss sich keiner scheuen, um einen Nachschlag zu bitten.
Wer sich bei Lehrern oder Schülern der St. Lioba-Schule nach ihren Erfahrungen  mit dem Essen im Elisabethhaus erkundigt, hört fast ausschließlich Positives.  Das ist beim Gastgeber nicht anders, die Küchenleitung mit Heinrich Geweth und den Köchinnen Britta Weißelberg und Brigitte Rybarz, die an der Essensausgabe täglich mit den Essensgästen Kontakt haben, ist voll des Lobes über diese. Ihren Anteil an dem wohlschmeckenden Essen hat auch Diätberaterin Michelle Kästner, die das gemeinsame Projekt als Projektverantwortliche betreut. So kann davon ausgegangen werden, dass sich die Zahl der externen Essensgäste weiter erhöhen wird.

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