Willkommen

Seit Gründung der St.Lioba Schule im Jahr 1929 ist das Ziel unseres pädagogischen Wirkens die Studierfähigkeit und Persönlichkeits-bildung junger Menschen in einer christlichen Werteorientierung.

Tag der Vorstellung an der St.Lioba-Schule war voller Erfolg

tdot3BadNauheim   (ek).Sehr zufrieden mit dem Verlauf des Tages der Vorstellung an der St. Lioba-Schule zeigte sich Schulleiter Dr. Tobias Angertam Samstagmittag kurz nachdem die letzten Besucher das Schulgebäude verlassen hatten. Er dankte den über 100 Beteiligten aus dem Kollegium, der Schülerschaft und den Reihen der Eltern für ihr Engagement, mit dem sie ein deutliches Zeichen der Verbundenheit mit der Schule gesetzt hätten.  "Durch die freundliche, verbindliche Art und die persönliche Ansprache unserer Gäste haben wir den von einer christlichen Grundhaltung geprägten Lioba-Geist gezeigt." sagte der Schulleiter. Gleichzeitig  betonte er, dass ab Montag eine ganze Anzahl von Anmeldungsgesprächen auf das Team der erweiterten Schulleitung warte, wie aus den vereinbarten Gesprächsterminen zu entnehmen sei. Man werde versuchen, ein objektives Verfahren durchzuführen und jede interessierte Schülerin und jeden Schüler persönlich kennenzulernen. Dr. Angert betonte, dass diese Gespräche keineswegs Prüfungscharakter hätten oder gar als  "Bewerbungsgepräche" zu bezeichen seien, sondern als Kennenlerngespräche zu verstehen seien.

Einige Impressionen dieses Tages finden Sie in unserer Galerie .

Der Tag der Vorstellung selbst bot eine gelungene Kombination von Informationsmöglichkeiten und aus dem Unterrichtsstoff entnommenen Attraktionen, die sich zumeist in den Fachräumen abspielten. Einmal mehr bewährte es sich, die Führungen von Schülerinnen und Schülern leiten zu lassen, wobei diesmal auch die Jahrgangsstufe 10 in die Betreuung der Besucher eingebunden war. Die kamen ab 9.30 Uhr in hellen Scharen, sodass unbeteiligte Passanten schon anhand der Parksituation darauf schließen konnten, dass an der St.-Lioba-Schule etwas Besonderes vor sich gehe. Die Begrüßung erfolgte durch Mitglieder des Lehrerkollegiums direkt am Eingang zur Aula, von wo in regelmäßigen Abständen Führungen starteten. Zudem stellten sich hier in bewährter und harmonischer Zusammenarbeit die katholische und evangelische Schulseelsorge vor, die sowohl über den Schulalltag als auch über besondere Aktivitäten wie die Reflexionstage, das Sommerzeltlager oder gemeinsame Fahrten von Schülern und Lehrernin den Ferien unter christlichen Gesichtspunkten informierten. Ebenfalls in der Aula und in eigenen Räumen standen Vertreter der Eltern und des Fördervereins zu Gesprächen bereit, zudem gab es Informationsmaterial, Jahresberichte und Broschüren für all die, die sich über die Gespräche vor Ort hinaus noch einmal zuhause in aller Ruhe mit der Schule befassen wollten. Schließlich kamen die Eltern mit ihren Kindern ja nicht zum Selbstzweck zur St. Lioba-Schule, sondern um zu entscheiden, ob dies die richtige weiterführende Schule für ihr Kind sein sollte. Außer durch viele Möglichkeiten, an einem der Tische Platz zu nehmen und in ruhiger Atmosphäre Gespräche zu führen, lockten auch ein Kuchenbufett, leckere Baguettes und im Zeichen der Trikolore angebotene Crepes sowie diverse Getränke dazu, den Aufenthalt in der Aula zu verlängern.  Außerdem demonstrierte die Umwelt-AG ihre bisher schon sehr erfolgreichen Energiespar-Aktivitäten, an deren Ausbau noch weiter eifrig gearbeitet wird. Die Sankt-Lioba-Schule gehört zu den Schulen, die seit Jahren immer wieder mit der Umweltflagge für ihren Einsatz zur Bewahrung der Schöpfung ausgezeichnet werden.
 
Von den Plätzen in der Aula bot sich auch ein hervorragender Blick auf die Bühne, auf der zweimal die neue Schulband mit Auftritten erfreute und zudem der von Musikpädagoge Thomas Bailly ins Leben gerufene Eltern-Freunde-Chor sein Können zeigte. Wie sich schon bei den vorherigen Proben im Musiksaal zeigte, führen Angebote wie dieses Eltern ebenso in Versuchung wie die zahllosen Arbeitsgemeinschaften die Schüler. So probten im Musiksaal das Unterstufenorchester und die Streicher-AG unter der Leitung von Ilse und Joachim Etzel, wahre Magneten für musikalisch ambitionierte Kinder, die mit großem Interesse auch den jeweiligen Vorspielkostproben der beiden Ensembles lauschten. Starke Nachfrage bestand auch an den in der Sporthalle angebotenen Aktivitäten durch den Schulsportleiter Martin Pepplerwie der Vorstellung der sehr erfolgreichen Volleyball-AG der Schule, der Kinderbetreuung "in Bewegung" oder der Vorführung der Tanzgruppe. Wie in jedem Jahr beeindruckten auch diesmal wieder die Informatikräume und nicht zuletzt der hervorragend ausgestattete Präsentationsraum,wobei sowohl Vorträgen der Fachlehrer oder von Schülern gelauscht werden konnte als auch selbst gespielt oder gelernt werden konnte, was neben den Kindern auch manchen Erwachsenen in Versuchung führen konnte. In den Kunsträumen gab es Gelegenheit zu bestaunen, zu welch ungewöhnlichen Leistungen Schüler fähig sind, was die ausgestellten Schülerarbeiten belegten. Sehr beeindruckt zeigten sich Eltern und Kinder auch vom Besuch des Ateliers für kreatives Gestalten mit der verlockenden Möglichkeit, nach eigenem Design seine Kleider selbst zu fertigen.
Eine Menge zu bestaunen gab es nicht zuletzt auch in den naturwissenschaftlichen Fachräumen, ob es nun galt, sich wie Galilei mit schwimmenden Körpern zu beschäftigen, Pantoffeltierchen unter dem Elektronenmikroskop zu beobachten oder spannenden Experimenten in Physik, Chemie oder Biologie beizuwohnen. Auf besonderes Interesse stieß hierbei die Forscher-AG von Brigitte Greißinger, die sich insbesondere an die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klasse richtet. Selbst der Erdkunderaum und die Lernmittelfreiheit standen den Besuchern offen, ebenso die Gruppenräume der Schulseelsorge, wobei die sehr aktive Junge Gemeinschaft Christlichen Lebens (J-GCL) mit einem eigenen Informationsstand vertreten war. Auch die schuleigene Schwester-Willibaldis-Stiftung mit Hilfsprojekten in Brasilien und Uganda informierte über ihre Arbeit. Das taten auch die Englisch- und Französisch-Fachschaft, wobei letztere an zwei Terminen in der Bibliothek für Französisch als erste Fremdsprache warb, während für Englisch die Möglichkeit des Erwerbs von Cambridge Certificates vorgestellt wurde.
 
Ganz sicher bot dieser Tag der Vorstellung an der St.Lioba-Schule nicht nur eine Fülle  von Informationen und kurzweilige Stunden, sondern auch eine wichtige Entscheidungshilfe für Eltern und Kinder.