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Seit Gründung der St.Lioba Schule im Jahr 1929 ist das Ziel unseres pädagogischen Wirkens die Studierfähigkeit und Persönlichkeits-bildung junger Menschen in einer christlichen Werteorientierung.

Das gab es noch nie

Mainzer Maria-Ward-Schule zu Gast beim Sommerkonzert an der Sankt Lioba Schule

Das diesjährige Sommerkonzert der Mittel- und Oberstufe an der Sankt Lioba Schule hielt für die Besucher in der vollbesetzten Aula eine Vielzahl von Höhepunkten bereit. Seit Anfang des Halbjahres studierten das Nachwuchsorchester der Mainzer Maria-Ward-Schule und das Junge Orchester (JunO) der Sankt Lioba Schule getrennt voneinander sechs Stücke ein, die jetzt gemeinsam vorgetragen wurden. So saßen auf der Bühne insgesamt sechzig Mädchen und Jungen, die mit ihren Streich- und Blasinstrumenten ein gewaltiges Volumen erzeugten und die Zuhörer durchweg begeisterten. Die Studienfreunde und jetzigen Musiklehrer Karin Borbonus und Matthias Warzecha hatten diese Kooperation vereinbart, ihre Kollegen Bianca Baris-Renner (Mainz) und Christian Trupp (Bad Nauheim) halfen dabei mit, das große Vorhaben umzusetzen.

Ebenfalls eine Premiere gab die Bläsergruppe der Sankt Lioba Schule, die sich jetzt LioBrass nennt. Zusammen mit dem amerikanischen Jazzmusiker Russ Weaver studierten das von Christian Truppe geleitete Ensemble einen Ragtime sowie den Beatles-Klassiker „Yesterday“ ein und unterstützte mit seiner gekonnten Darbietung den Ruf nach einer Bigband an der Schule.

Das „Große Orchester“ unter der Leitung von Karlheinz Böhm präsentierte sich mit einem hoch ambitionierten und hochklassig präsentierten Programm, das Werke von Leo Delibes, Edvard Grieg, Ennio Morricone und Ramin Djawadi umfasste. Das letzte Werk, die Filmmusik zu „Game of thrones“, wurde von Vater Böhm und seinem Sohn Michael arrangiert, der als Abiturient unter den Orchestermusikern saß.

Russ Weaver trat an diesem Abend mehrmals auf, zweimal auch solistisch, begleitet von Hermia Schlichtmann am neuen Konzertflügel der Schule. Viel Beifall erhielt auch der Chor des Jahrgangs 7, der unter anderem eine gefällige Version des Carpenter-Hits „Top of the world“ vortrug. Zum Abschluss rissen die Lioba-Voices die Hörer noch von den Sitzen, als sie – unterstützt von Russ Weaver und Hermia Schlicht¬mann – moderne Chorwerke vortrugen. Bemerkenswert war, mit welcher Selbstsicherheit und stimmlichen Klarheit viele Schülerinnen und Schüler solistische Teilauftritte integrierten und so für wahre Beifallsstürme sorgten. Musiklehrer und Chorleiter Thomas Bailly hat hier eine besonders erfolgreiche Talentförderung betrieben.

Schulleiter Bernhard Marohn dankte allen Mitwirkenden und vergaß auch nicht die Gasteltern, die sich dazu bereit erklärt hatten, die jungen Gäste aus Mainz bei sich aufzunehmen und übernachten zu lassen. So sind innerhalb kurzer Zeit schon Freundschaften entstanden, die bei einem Gegenbesuch in der Maria-Ward-Schule weiter gepflegt werden sollen.


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