Willkommen

Seit Gründung der St.Lioba Schule im Jahr 1929 ist das Ziel unseres pädagogischen Wirkens die Studierfähigkeit und Persönlichkeits-bildung junger Menschen in einer christlichen Werteorientierung.

„Rauchzeichen“ an der Sankt Lioba Schule

Präventionskampagne der Deutschen Herzstiftung

Am 11. und 12. Dezember wurde an der Sankt Lioba Schule erneut das Präventionsprojekt „Rauchzeichen“ durchgeführt. Dr. med. Bernd Klaus Friederichs von der Median-Klinik in Bad Nauheim hat dieses Jahr die Patenschaft für das Projekt neu übernommen und hatte vor, den Vortrag gemeinsam mit Marie-Louise Chill zu halten, war jedoch aufgrund einer Grippewelle verhindert. Die Ärztin informierte anschaulich alle siebten Klassen über Zusammenhänge und Gefahren des Rauchens. Dabei bezog die Referentin die Schüler und Schülerinnen aktiv in den Vortrag ein, um sie so in ihrer Entscheidungskompetenz für oder gegen das Rauchen zu unterstützen.

Neben Vortrag und Bildern veranschaulichten zwei eigens für das Projekt produzierte Filme, eine praktische Übung und ein Rauch-Experiment die Thematik. Die Schüler und Schülerinnen waren äußerst interessiert, beteiligten sich motiviert und stellten viele Fragen. Sabine Hübner, Beauftragte für Suchtprävention an der Sankt Lioba Schule, betont, dass dieses Projekt stets sehr gut ankomme und bei vielen Schülern einen Denkprozess anrege, auch in Bezug auf rauchende Familienmitglieder. Dabei hatte der Vortrag nichts mit einem moralischen Zeigefinger zu tun, da lediglich Fakten präsentiert wurden und den Schülern und Schülerinnen klar vermittelt wurde, dass es ihre eigene Entscheidung ist, ob sie einmal mit dem Rauchen beginnen oder nicht.

Obwohl die Anzahl der rauchenden Jugendlichen in Deutschland nach offiziellen Zahlen als rückläufig gilt, erscheint das Rauchen weiterhin wie eine Art Initiationsritus auf dem Weg ins Erwachsenenleben. Nicht zuletzt neue Rauchformen wie Shishas oder E-Shishas, die laut neuster Studien nicht weniger risikoreich sind als herkömmliche Zigaretten, machen eine Rauchprävention nach wie vor unverzichtbar, um Sucht-, Herzkreislauf- und Bronchialerkrankungen sowie Krebs zu vermeiden.

Seit dem Jahr 2006 klärt die Deutsche Herzstiftung in ihrer Präventionskampagne mittlerweile jedes Jahr über 10.000 Schülerinnen und Schüler im Großkreis Rhein-Main-Taunus über die Folgen des Rauchens auf. Ziel des Projekts ist es, den Schülerinnen und Schülern in einem Alter, in dem sie mehrheitlich noch nicht rauchen, klar zu machen, was es bedeutet, bewusst oder unbewusst in eine Raucherkarriere zu gleiten.


↑ nach oben