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Seit Gründung der St.Lioba Schule im Jahr 1929 ist das Ziel unseres pädagogischen Wirkens die Studierfähigkeit und Persönlichkeits-bildung junger Menschen in einer christlichen Werteorientierung.

Tierversuche reichen nicht

Vortrag über Pharmaforschung an der Sankt Lioba Schule

Am 2. Dezember erläuterte der Mediziner Dr. Stefan Wilhelm vom Pharmaunternehmen „Eli Lilly“ den Schülerinnen und Schülern der Biologieleistungs-kurse an der Sankt Lioba Schule den Weg, den ein Medikament von der Idee bis zur Marktzulassung zurücklegen muss. Dieser Vorgang dauert im Schnitt zehn bis zwölf Jahre. Sehr interessant fanden es die nächstjährigen Abiturienten, dass Tierversuche allein für die breite Anwendung eines Medikamentes nicht ausreichen, sondern auch erfolgreich mehrere klinische Studien an Menschen durchgeführt werden müssen, bevor ein Medikament zugelassen werden kann.

Da sich die Schülerinnen und Schüler aktuell im Unterricht ihrer Leistungskurslehrer Elena Hille und Amedeo Raino mit dem Thema Neurobiologie beschäftigen, war es auch eine informative Ergänzung für sie, als Wilhelm darüber berichtete, welche Arten von Schmerz es gibt, wie Schmerzen weitergeleitet werden und welche Möglichkeiten der Schmerztherapie daraus abgeleitet werden. In der an den Vortrag anschließenden Fragerunde wurde das Interesse der Schülerinnen und Schüler an der Pharmaforschung deutlich. Einen Schüler interessierte sogar, wie man eine Karriere bei „Eli Lilly“ beginnen könne.

Dr. Stefan Wilhelm wurde über die Forschungsbörse, eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, an die Sankt Lioba Schule eingeladen. Schon zum zweiten Mal nutzte die Schule die Gelegenheit, in direkten Kontakt zu einem Wissenschaftler aus der Region treten zu können. „Eli Lilly“ hat zentrale Forschungsschwerpunkte in der Entwicklung von Medikamenten für das zentrale Nervensystem, aber auch Onkologie, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Autoimmun-Erkrankungen liegen im Fokus des in Bad Homburg ansässigen forschungsorientierten Pharmaunternehmens.


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