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Seit Gründung der St.Lioba Schule im Jahr 1929 ist das Ziel unseres pädagogischen Wirkens die Studierfähigkeit und Persönlichkeits-bildung junger Menschen in einer christlichen Werteorientierung.

Sankt Lioba Schule musste weit über hundert Bewerber abweisen

Aus den Mainzer Bistumsnachrichten vor 40 Jahren

„Großer Andrang zu den katholischen Schulen. Hunderte von Bewerbern mussten abgewiesen werden“, meldeten die Bistumsnachrichten vor vierzig Jahren: „Voll ausgebucht sind auch für das gerade beginnende Schuljahr 1977/78 die Schulen in katholischer Trägerschaft im Bistum Mainz. In die neun Gymnasien mit einer Realschule und in die fünf Grundschulen mit einer Hauptschule wurden insgesamt fast 1.600 neue Schülerinnen und Schüler aufgenommen. Hunderte von Aufnahmegesuchen konnten dagegen wegen Platzmangels nicht berücksichtigt werden.“

Weiter hieß es damals: „So wurden in die fünf Gymnasien im hessischen Teil des Bistums – Albertus Magnus-Schule in Viernheim, Edith Stein-Schule in Darmstadt, Liebfrauenschule in Bensheim, Marienschule in Offenbach und St. Lioba-Schule in Bad Nauheim – über 720 Schülerinnen und Schüler eingeschult. Aber bei der St. Lioba-Schule in Bad Nauheim war der Andrang größer als je zuvor. Hier konnten 175 Schülerinnen aufgenommen, weit über 100 mussten abgewiesen werden. […]“

Heute hat sich die Zahl der Bewerber deutlich reduziert. Die Sankt Lioba Schule startet regelmäßig mit fünf Parallelklassen und 145 neuen Schülerinnen und Schülern. Bei knapp 200 Aufnahmegesprächen können also fünfzig Anträge nicht berücksichtigt werden. „Die geringere Nachfrage liegt zum einen am Schülerrückgang, der in den letzten vierzig Jahren zu verzeichnen war, zum anderen aber auch an der geringeren Zahl von getauften Kindern“, kommentiert Schulleiter Bernhard Marohn den Vergleich mit den „alten Zeiten“. Denn nach wie vor gehöre die Taufe in einer der christlichen Konfessionen zu den Voraussetzungen, die im Normalfall für eine Einschulung an dem katholischen Gymnasium gegeben sein müssen.