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Seit Gründung der St.Lioba Schule im Jahr 1929 ist das Ziel unseres pädagogischen Wirkens die Studierfähigkeit und Persönlichkeits-bildung junger Menschen in einer christlichen Werteorientierung.

Namenspatronin gewürdigt

Schülerschaft der Sankt Lioba Schule mit Feuereifer beim Sponsorenlauf für Schwester-Willibaldis-Stiftung

Manch einer mag sich kürzlich gewundert haben, dass in der Innenstadt auf dem Weg zum Park viele Zebrastreifen besonders gesichert waren, nämlich durch eine Doppelbesetzung freundlicher Frauen und Männer in auffallenden Warnwesten. Zudem konnte eine Prozession von der Bonifatiuskirche in den zur Sankt Lioba Schule gehörenden Teil des Parks beobachtet werden. Und schon gar nicht zu übersehen waren einige hundert Jugendliche im Sportdress und im erkennbaren Bemühen, möglichst viele Runden zu drehen.

All diese Erscheinungen sind damit zu erklären, dass der Tag der heiligen Lioba (28.9.) in diesem Jahr nicht nur mit Gottesdiensten in der Bonifatius- und Dankeskirche sowie einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung im Park gewürdigt wurde. Zusätzlich fand nämlich erstmals am gleichen Tag der Sponsorenlauf zugunsten der Schwester-Willibaldis-Stiftung statt, womit neben der Schutzpatronin auch die Initiatorin der schuleigenen Stiftung geehrt wurde. Schwester Willibaldis gehörte dem Orden der Schwestern Unserer Lieben Frau an, der seit 1929 Schulträger der Privatschule war, die heute vom Bistum Mainz getragen wird. Vor allem die erst seit wenigen Wochen an die Schule gekommenen Jüngsten erfuhren von der segensreichen Tätigkeit der Lioba, Kusine des Bonifatius, bei der Christianisierung der Deutschen. Sie setzte sich besonders für die Armen und Frauen ein und sah es als Äbtissin als ihre Aufgabe an, Bildung allen zugänglich zu machen. So versteht sich auch die Sankt Lioba Schule ganz bewusst als sozialem Engagement verpflichtet. das weit über reine Wissensvermittlung hinausgeht.

Schulleiter Bernhard Marohn sprach allen Beteiligten, die den Sponsorenlauf vorbereitet hatten, insbesondere Ute Koschig, die seit 1986 die Koordination der Schwester-Willi-baldis-Stiftung übernommen hat, seinen Dank aus .Zum Gelingen der Veranstaltung trugen zudem der von Volker Kapitzke organisierte Sanitätsdienst, die JGCL unter Birgit Skjeldal sowie Rudolf Lasnitschka mit seinem Team, das die Technik für den guten Ton schuf, bei.

Koschig erinnerte in einem Interview mit Michael Langer an Schwester Willibaldis, die 1962 begann, Hilfspakete an brasilianische Arme zu schicken, um die sich Nonnen ihres Ordens kümmerten. Insbesondere Kleidung und Schulmaterial wurden von Bad Nauheim auf den Weg nach Südamerika gebracht. Durch Schwester Bernarde, die zuvor Schulleiterin in Rheinbach war und nach Afrika ging, um mitten im Busch eine Schule aufzubauen, verschob sich der Fokus 2001 nach Uganda. Mit dieser Schwester unterhält die Schule, so die Koordinatorin, gute Kontakte und werde mit Briefen und Bildern versorgt, die den Erfolg des Lioba-Engagements belegten. Bereits mehrmals habe die Schwester auch die „Lioba“ besucht und vom Schulalltag berichtet, der so ganz anders sei als der in Deutschland. In dem von Kaplan Kai Wornath zelebrierten und von Langer und Regina Röhrig vorbereiteten katholischen Gottesdienst gab Koschig der Hoffnung Ausdruck, dass mit den Spenden des Laufes ein Abiturtrakt mit drei Klassenräumen in Buseesa mitfinanziert werden könne. Darüber informierte die evangelischen Schüler auch Pfarrer Ernst Widmann in der Dankeskirche.

Vor der Aussendung gab der Schulleiter, der wie einige Kollegiumsmitglieder selbst an den Start ging, noch letzte Informationen, und alle brannten darauf, für die afrikanischen Kinder und Jugendlichen möglichst viel Geld von den Sponsoren zu bekommen. Das Ergebnis lässt Gutes hoffen und wird zu gegebener Zeit veröffentlicht.

Text: Dr. Hans-Wolfgang Steffek


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