Willkommen

Seit Gründung der St.Lioba Schule im Jahr 1929 ist das Ziel unseres pädagogischen Wirkens die Studierfähigkeit und Persönlichkeits-bildung junger Menschen in einer christlichen Werteorientierung.

Für CO2-neutrale Busfahrten ausgezeichnet

Auch 2017 ist die Sankt Lioba Schule wieder Umweltschule

Auch in diesem Jahr gehört die Sankt Lioba Schule zu den Schulen, die vom Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und vom Hessischen Kultusministerium für ihr besonderes Engagement im Bereich Umwelterziehung und ökologische Bildung ausgezeichnet wurden. Oberstudienrat Franz-Josef Radermacher und Theresa Neugebauer als Umweltbeauftragte der Schülervertretung nahmen die Auszeichnung für die Sankt Lioba Schule entgegen.

Kultusstaatssekretär Dr. Manuel Lösel und Umweltstaatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser zeichneten am 26. Oktober in Frankfurt insgesamt 101 mittel- und südhessische Schulen als „Hessische Umweltschulen“ aus. Gewürdigt wird die Verbesserung der Qualität von Unterricht und Schulleben im Sinne der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung. Neben der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Aktivitäten der Sankt Lioba Schule im Bereich der ökologischen Bildung lagen die Schwerpunkte für die erneute Zertifizierung dieses Jahr in zwei Projekten: CO2-neutrale Busfahrten und Verbesserung der Abstellsituation für Fahrräder.

Am Beispiel der Mobilität soll das Bewusstsein über die Auswirkungen unseres Handelns auf das Klima und damit auf die Schöpfung geschärft und Verantwortung hierfür übernommen werden. Diesen Weg geht die Schulgemeinde, indem sie auf Flugreisen für Kursfahrten verzichtet und alle Busfahrten im Rahmen der Schule CO2-neutral gestaltet. Dies geschieht dadurch, dass für jede Person je nach Entfernung eine „CO2-Abgabe“ berechnet wird, die zusätzlich zu den Fahrtkosten erhoben wird. Mit dieser freiwilligen „CO2-Abgabe“ werden Projekte unterstützt, die die durch die Busfahrt erzeugte CO2-Menge in mindestens der gleichen Größe einsparen oder der Atmosphäre wieder entziehen. Im Zeitraum von Dezember 2016 bis September 2017 konnten so bereits 15 Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid kompensiert werden.

In der Projektwoche 2016 haben Schülerinnen und Schüler den vorhandenen Fahrradkeller gereinigt und ansprechender gestaltet. Ebenso wurden eine umlaufende Stange zum Anschließen aller Räder montiert und eine neue Schließregelung für den Abstellraum festgelegt. Mit der Fertigstellung des neuen Sportplatzes gegenüber dem Schulgebäude wurden rund siebzig weitere und sichere Anschlussmöglichkeiten für Fahrräder auf eigenem Schulgelände vor dem Sportplatz geschaffen. Eine Initiative der Schülervertretung im Jugendbeirat der Stadt Bad Nauheim konnte erreichen, dass die Stadt ihr Gelände direkt vor dem Schulgebäude als weiteren Stellplatz für Fahrräder zur Verfügung stellt. Die Kosten für die Edelstahlbügel und deren Montage wurden aus Spenden der Eltern finanziert.

Text: Franz-Josef Radermacher
Bild: Kultusministerium


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