Willkommen

Seit Gründung der St.Lioba Schule im Jahr 1929 ist das Ziel unseres pädagogischen Wirkens die Studierfähigkeit und Persönlichkeits-bildung junger Menschen in einer christlichen Werteorientierung.

Einfach mal ins Museum

Begabten-Workshop im Museum für Kommunikation

Beim Brainstorming für mögliche Aktivitäten für den Workshop ist ein Mu­seums­besuch immer eine gute Idee, vorausgesetzt es gibt ein Mu­seum, dessen Aus­richtung zum aktuel­len Thema des Work­shops passt. Beim The­ma Micro­com­pu­ter war dies der Fall. Die Wahl fiel auf das Frank­fur­ter „Mu­seum für Kom­muni­kation“, wo ein Work­shop zum The­ma „Crea­tive Co­ding – Pro­grammierwerkstatt“ im An­ge­bot war. Die Frage nach dem Alter der Teilnehmer warf aber unerwartete Schwie­rigkeiten auf, denn bei den Mit­gliedern der Begabtenförderung handelt es sich nicht um die übliche Altersstreuung in einer Klasse, sondern um Kinder und Ju­gendliche zwischen 11 und 17 Jahren. Wer das Interesse aufbringt, in seiner freien Zeit am Samstag in die Schule zu kommen, ohne dafür bessere Noten erwarten zu können, der ist dabei. Und das ist keine Frage des Alters.

Nachdem Ramona Hoepp­ner alle Probleme der Planung erfolgreich gemeistert hatte, konnte es am 19. Mai in die „creative Pro­gram­mier­werkstatt“ gehen. Die Program­mier­sprache war Scratch, das auf normalen Laptops lief. Nur die Eingabegeräte zur Steuerung des Programms waren doch sehr ungewöhnlich. Es handelte sich um Bana­nen, Stahlwolle und irgendeine Plastik­masse, die mittels Krokodilklemmen mit einem Interface verbunden wurden.

Nach der Programmierwerkstatt schauten sich die Liobaner noch die Dauerausstellung sowie die Sonderausstellung des Museums an, und einige schafften es sogar zur Funk­station auf dem Dach des Museums. Dort konnten sie sich über die neues­ten Nachrichten zur königlichen Hochzeit in London infor­mie­ren, da der anwesende Ama­teur­funker gerade eine Verbindung nach London aufgebaut hatte.

Nach einer kurzen Erfrischung im Museumscafe ging es wieder zurück über den Frankfurter Hauptbahnhof nach Friedberg.

 

Bilder und Text: Dr. Stefan Brückmann


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