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Seit Gründung der St.Lioba Schule im Jahr 1929 ist das Ziel unseres pädagogischen Wirkens die Studierfähigkeit und Persönlichkeits-bildung junger Menschen in einer christlichen Werteorientierung.

Surfen, ohne nass zu werden

Thematischer Elternabend zur Medienerziehung mit Unterstützung der digitalen Helden

„Ich bin echt schockiert davon, was Sie uns hier lächelnd präsentieren“, erklärte eine Mutter aufgebracht als Reaktion auf den Trailer des Spiels Fortnite Battle Royale, der im Rahmen eines Elternabends zum Thema Medienerziehung am 21. März an der Sankt Lioba Schule für die Eltern der Klassen 5 bis 7 gezeigt wurde. Circa fünfzig interessierte Eltern, aber auch Lehrer waren gekommen, um sich über das Thema „Jungen und Mädchen im mobilen Netz“ zu informieren.

Noch vor Beginn der Veranstaltung kam Philip Olsen, digitaler Held an der Lioba, mit einigen Eltern ins Gespräch, indem er mit ihnen ein App-Karten-Quiz spielte. Isabel Haßfurter, Lehrerin und Mitglied der Steuergruppe Digitalisierung, begrüßte die Eltern und stellte kurz den Stand der Gruppe vor, die das Medienkonzept der Schule erarbeitet. Die zwei Achtklässler und digitalen Helden An Vinh Hoang und Luke Bode erklärten den Eltern anhand einer Präsentation ihre Arbeit als Schülermentoren, bei der sie jüngere Schüler über Chancen und Risiken der digitalen Welt aufklären.

Im Anschluss hielt die Medienpädagogin Vera Borngässer einen sehr informativen und anschaulichen Vortrag, in dem sie erklärte, wie Jugendliche das Internet nutzen. Hierbei ging sie auch auf Probleme ein, die es mit einzelnen Apps (u.a. mit WhatsApp, Instagram, TikTok) oder mit Spielen wie dem bereits erwähnten Fortnite gibt. Sie berichtete aus ihrem reichen Erfahrungsschatz, dass Kinder immer früher ein eigenes Smartphone besitzen und bereits Drittklässler gewaltverherrlichende Konsolengames spielen. Sie gab den Eltern viele praktische, teilweise technische Tipps, wie sie ihre Kinder sinnvoll begleiten können, ohne das Vertrauensverhältnis zu ihnen zu verletzen. Hierbei machte sie deutlich, dass es keine goldene Regel gibt, sondern dass jede Familie für sich entscheiden muss, welche Vereinbarungen für sie Sinn machen und ihren individuellen Bedürfnissen entsprechen. Am Ende bedankten sich die Eltern, die zeitweise während des Abends kontrovers diskutiert hatten, für die Informationen und stellten fest, dass sie in Sachen Medienerziehung schon viel richtig machen, nahmen aber auch viele gute Impulse mit nach Hause.


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